top of page

VOM HOCHLAND IN DEN REGENWALD

TAG 10 und 11

Wir mussten sehr kurzfristig unsere Pläne ändern: Antoinine hat spontan erfahren, dass sie die ganze kommende Woche eine „Reunion à Ambatolampy“ hat und somit nicht in Tsnjony sein wird. Was für uns bedeutet, dass es keinen Sinn macht, nach unserem Wochenend-Ausflug in den Andasibe-Nationalpark wieder nach Antananarivo zurückzukehren.

So haben wir an einem Abend viele Telefonate hinter uns gebracht, Interview-Termine verschoben, Hotels umgebucht und unser Material und die Kleidung (etwas chaotisch) umgepackt. Lange Rede kurzer Sinn: Wir machen jetzt etwas „Ferien von Antananarivo und Tsinjony“, ordnen und schneiden in dieser Zeit unser bisheriges Filmmaterial und sind etwas „touristischer“ unterwegs. Diese Aktion wollten wir uns eigentlich für den Schluss aufheben, nun schieben wir sie spontan in die Mitte unserer Reise und kehren danach nochmals zurück zu Antoinine. Vielleicht können wir uns so auch einen besseren Überblick verschaffen, was wir für den Film noch brauchen.

Gestern sind wir mit einem Chauffeur etwa 145km von Tana nach Andasibe gefahren. Unterwegs legten wir einen kleinen Stop in einer Reptilien- und Chamäleonfarm ein. Der Betreiber dieser Farm züchtet Chamäleons aller Arten. Die Babys werden im Regenwald ausgesetzt und somit stets ein Beitrag an die Vielfalt Madagaskars geliefert. Mindestens ein Chamäleon (siehe Foto), hat sich aber unterdessen bestimmt schon zu fest an Menschen gewöhnt, als das es wieder in den Regenwald zurück will. ;-) (Jöööö!)

Am Abend haben wir den „Guide“ getroffen, den uns Ellen von PRIORI empfohlen hat. Bereits an diesem Abend haben wir spontan eine kleine Nachtwanderung mit ihm unternommen. Da haben wir (dank ihm ;-)) viele Mausmakis und einige Chamäleons und Wollmakis gesichtet.

Heute sind wir 8 Stunden mitten durch den Regenwald gewandert. Wir haben viele Lemuren gesichtet: Indris, Goldkronensifakas, Braunlemuren und Bambusmakis. (Die "Affis" sind sooooo süss.) Es war sehr eindrücklich diese Tiere in der freien Wildbahn und somit in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten. Unser Guide konnte uns sehr viel über die Lemuren und auch die Pflanzen im Wald erzählen. Da noch keine Hochsaison ist, sind wir nur sehr wenigen anderen Touristen begegnet. Dies hat den Regenwaldtrip zusätzlich verschönert.

Leider folgen die Bilder erst morgen (hoffentlich!), da wir es nicht schaffen, diese hochzuladen.

Macht’s gut und alles Liebe aus der «Masoala-Halle» in live! ;-)

PS: Seit gestern sind wir etwas «wettergeschockt». Es regnet fast durchgehend und die Temperatur liegt am Tag etwa bei 15 Grad. Wir hoffen, dass sich das bei der Weiterreise etwas bessert, denn sonst haben wir in der chaotischen Packaktion definitiv zu viele Kleider in der Basis bei Antananarivo gelassen.

PS2: In den kommenden 10 Tagen werden wir (aufgrund von mangelndem WLAN im Hotel), eventuell nicht so regelmässig berichten können, was wir hier erleben. Wir geben aber unser Bestes, da wir von diversen Rückmeldungen gehört haben, dass ihr den Blog fleissig lest! Danke, dass freut uns sehr! :)

PS3: An Franz: Das Hotel Belvédère in Tana ist wirklich super! Nachdem wir hier kalt geduscht haben und das Licht im Zimmer etwas schummrig ist, wissen wir das zusätzlich zu schätzen.


bottom of page